WVG sponsort Calisthenics-Park

Warstein – „Erster Klimmzug im August“ – diese Zielvorgabe können die Initiatoren der geplanten Calisthenics-Anlage auf der Fläche des ehemaligen Planschbeckens zwischen Schorensportplatz und Allwetterbad nicht halten. Wegen Verzögerungen in der Bauvorbereitungsphase wird es „doch eher September als August“, berichtete Keno Haferkemper, stellvertretender Jugendwart im Stadtsportverband Warstein, auf Nachfrage.

Die Anlage selbst ist ebenso bereits bestellt wie der Fallschutz, die Lieferung ist für die letzte Augustwoche angekündigt, so Haferkemper. Verantwortlicher Bauherr für die Calisthenics-Anlage ist der Stadtsportverband, Ideengeber war CDU-Ratsherr Maximilian Spinnrath. Die meisten Arbeiten rund um die Errichtung wird der Betriebshof der Stadt Warstein übernehmen. Dazu gehören das Auffüllen des ehemaligen Planschbeckens, die Aufstellung der Calisthenics-Anlage sowie Pflasterarbeiten.

Nach Aufstellung der Anlage muss noch der Fallschutz aufgebracht werden. Dazu bräuchte man zwei Tage ohne Regen, an denen es aber auch nicht zu heiß werden darf, hat Haferkemper erfahren. Der Fallschutz sei erst flüssig, müsse nach Aufbringung aushärten. Er wird von einer Spezialfirma aus Nürnberg aufgebracht. Spätestens Mitte September, so hofft Keno Haferkemper, sollen alle Arbeiten erledigt sein und die Anlage eröffnet werden.

Der Bau des Calisthenics-Parks soll insgesamt 43 000 Euro kosten. 28 157,44 Euro fließen aus Landes- und EU-Mitteln in das Objekt. Das entspricht einer Förderung von etwa 65 Prozent. 10 000 Euro der fehlenden Summe sind durch ein Crowdfunding mit der Volksbank Hellweg zusammen gekommen. Die restlichen knapp 5 000 Euro kommen von weiteren Sponsoren wie Stiftungen und Privatpersonen.

Errichtet werden soll ein Trendsport-Gerät, das mit Klimmstangen und Liegestützgriffen variabel für sportliche Trainingsmethoden genutzt werden kann. Mindestens 60 bis 70 verschiedene Übungsmöglichkeiten bietet ein solches Gerät. Zielgruppe sind in erster Linie junge Menschen, die sich alleine oder zusammen sportlich betätigen möchten. Grundsätzlich gebe es aber keine Altersbeschränkung, solle der Raum für alle Generationen attraktiv gestaltet werden. Neben Individualsportlern soll die Anlage auch Vereinen und Schulen zur Verfügung stehen.

 

500 Euro von der WVG für die Calisthenics-Anlage: Geschäftsführer Andreas Schunk überreicht den symbolischen Scheck an Keno Haferkemper. Foto: Hippe