Heizen mit Gas - Fördermöglichkeiten

Staat zahlt bis zu 45 Prozent zu neuer Gashybridheizung dazu

Warstein .  Bei der Sanierung eines Bestandsbaus können Eigentümer auf umfassende staatliche Förderungen zurückgreifen. Die Warsteiner Verbundgesellschaft (WVG) weist jetzt auf das Sparpotenzial hin, das vor allem bei Gashybridheizungen vorhanden ist. Der Staat steuert bis zu 45 Prozent zu einer neuen Anlage bei. 

Gashybridheizungen kombinieren die klassische Gasheizung mit erneuerbaren Energien wie zum Beispiel einer Solarthermieanlage oder Wärmepumpe. Dabei wird die Grundlast zum Beispiel durch Sonnenenergie getragen. Zu den Spitzenzeiten und wenn die Sonne nicht scheint, hilft der Gas-Brennwertkessel aus. „Der Wunsch, den CO2-Ausstoß zu verringern und damit das Klima zu schützen, hat auch bei Privatpersonen deutlich zugenommen. Die Umstellung auf eine moderne Gashybridheizung kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Obendrein wird der Geldbeutel geschont. “, erklärt WVG-Geschäftsführer Andreas Schunk.  

Seit dem Jahreswechsel fördert der Bund Gashybridheizungen über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Wer von einer reinen Gasheizung auf einen Hybrid umsteigt, kann bis zu 35 Prozent des Anschaffungspreises als Fördergeld zurückerhalten. Ist bislang noch ein Ölkessel im Einsatz, steigt der Anreiz zum Umstieg gar auf 45 Prozent. Die Fördermöglichkeiten gelten für Erneuerungsmaßnahmen in Altbauten. 

Die Kundenberater der WVG können zu Fördermitteln, Kombinations- und Installationsmöglichkeiten unter der Telefonnummer 02902 / 761-260 weitere Auskünfte geben.