WVG und Westnetz investieren weiter in Gas- und Stromversorgung

Tiefbauarbeiten laufen parallel zum Glasfaserausbau

Die Warsteiner Verbundgesellschaft (WVG) investiert gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft WVG Netz auch im Jahr 2020 massiv in die Energieinfrastruktur in der Stadt Warstein. Rund 1 Mio. Euro fließen in die Strom- und Gasversorgungsanlagen von Kernstadt und Ortsteilen. WVG-Geschäftsführer Andreas Schunk erklärt dazu: „Mit diesem Investitionsvolumen leisten wir einen erheblichen Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur in Warstein und setzen wichtige wirtschaftliche Impulse.“

Ein großer Anteil fließt in die Ertüchtigung des Stromnetzes und die Unterstützung der Energiewende. Dazu werden die zwei Ortnetzstationen (Schorenweg, Eichenweg) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rd. 100 T€ erneuert. Für die Anschlüsse von erneuerbaren Energie sind etwa 30 T€ einkalkuliert. Hausanschlüsse mit den dazugehörigen Netzerweiterungen schlagen in diesem Jahr mit 190 T€ zu Buche.

In der Gassparte wird die Erschließung des Ferienparks Hirschberg Bache mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rd. 150 T€ durchgeführt. Diese Maßnahme wird parallel zur Glasfaserverlegung erfolgen. Hier werden Synergieeffekte genutzt. In diesem Zuge werden auch die Niederspannungskabel erneuert. Für die sonstigen Hausanschlüsse sind ca. 180 T€ und für diverse kleinere Netzerweiterungen 150 T€ eingeplant.

Der hiesige Netzbetreiber Westnetz und die WVG prüfen jährlich, welche Komponenten der Gas- und Stromnetze in Warstein zu erneuern sind. Je nach Alter und technischer Notwendigkeit werden im Zuge der Straßenausbaumaßnahmen verschiedene Bestandteile der Gas- und Stromversorgung ausgetauscht. Alle geplanten Maßnahmen werden mit der Stadt Warstein und anderen Versorgungsträgern koordiniert. In den meisten Fällen ergeben sich hier Synergieeffekte und der doppelte Aufbruch von Oberflächen kann vermieden werden.

Vor dem aktuellen Hintergrund der Gefahren durch das Coronavirus erläutert Thomas Walkiewicz, Geschäftsführer der WVG Netz GmbH: „Natürlich legen wir größten Wert auf den Schutz aller Mitarbeiter vor Ansteckung. Zwar finden die Arbeiten fast ausschließlich im Freien statt, trotzdem gelten die notwendigen Schutzmaßnahmen.“