WVG erklärt die Ziffern auf Thermostatreglern

Systeme können durchaus verschleißen

Programmierbare Regler auch für Mieter

Zu Beginn der Heizsaison weist die Warsteiner Verbundgesellschaft, WVG, auf den richtigen Umgang mit Heizungsthermostaten hin. Thorsten Kosfeld, Geschäftsführer der WVG: „Jeder kennt die Dinger und dreht daran, aber die Bedeutung der Zahlen und Symbole kann mir eigentlich kaum ein Kunde erklären. Das hat sich in vielen unserer Gespräche immer wieder herausgestellt.“

Wichtig sind die Symbole: Stern bzw. Schneeflocke bedeutet Frostschutzeinstellung. Das Sonnensymbol steht für die Grundeinstellung von rund 20 Grad, der Halbmond symbolisiert die Nachtabsenkung bis 14 Grad. Daneben gibt es auf den Drehreglern noch die Zahlen 1-5. In der Regel bedeutet Stufe 1 unabhängig vom Fabrikat eine Raumtemperatur von etwa zwölf Grad. Jede weitere Stufe bringt drei bis vier Grad mehr. 

Wie die meisten technischen Geräte verschleißt auch das Thermostatventil mit der Zeit. Die Genauigkeit der Temperaturregelung und die Effizienz lassen nach. Für den Laien ist es aber oft schwer zu erkennen, ob das Thermostatventil austauschwürdig oder defekt ist. Kosfeld: „Da sollte man im Zweifel alle 5 Jahre mal den Installateur drauf schauen lassen.“

Programmierbare Heizungsthermostate funktionieren nach dem gleichen Muster. Nur, dass hier statt einer Flüssigkeit ein elektronischer Fühler die Temperatur misst und die Heizkörperventile nicht rein mechanisch, sondern über einen Elektromotor gesteuert werden. Sie regeln die Raumtemperatur nach der Uhrzeit. So ist das Bad morgens zum Duschen warm, kühlt aber tagsüber – wenn es nicht gebraucht wird – auf sparsame 16 Grad ab. So können im Schnitt etwa zehn Prozent Heizkosten gespart werden. Kosfeld: „Diese Geräte sind auch für Mieter geeignet.