WVG bietet „Sonnenstrom zum Selbermachen“

Kooperation mit heimischen Handwerkern

Kaufen oder Pachten – Fördervorteile nutzen

Die Warsteiner Verbundgesellschaft (WVG) erweitert ihr Leistungsspektrum und bietet mit einer Photovoltaik-Lösung jetzt „Strom zum Selbermachen“ an. Die Anbringung der Paneele auf dem Privatdach soll aber über heimische Handwerker laufen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen auch Solaranlagen und Stromspeicher.
 
Thorsten Kosfeld, Geschäftsführer der WVG: „Damit geht die WVG einen ersten Schritt in den Dienstleistungsbereich; unser Modernisierungskurs, den wir mit Restrukturierung und Aufbau eines eigenen Abrechnungswesens begonnen haben, wird damit fortgesetzt.“
 
Über das Planungsportal der WVG kann jeder nun prüfen und durchrechnen, ob und wie sich eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach rechnet. Dabei kann das eigene Dach bereits virtuell mit PV-Modulen bestückt werden. Anschließend erhalten die Interessenten ein Angebot und bestellen ihre Solaranlage bequem über das vorbereitete Formular. Danach prüfen die Solar-Experten das Projekt. Ein Handwerkspartner kontrolliert die Gegebenheiten vor Ort noch einmal genauestens und danach kann die neue PV-Anlage montiert werden. Der Privatkunde kann dabei frei wählen, ob er die Anlage pachtet oder kauft.
 
Kosfeld: „Die Solaranlage zu kaufen, empfiehlt sich vor allem für Hausbesitzer, deren Photovoltaikanlage eine hohe Rendite erzielen soll. Die Investition in Solarstrom zahlt sich aus, denn die Lebensdauer einer modernen Solaranlage geht weit über die Amortisationszeit hinaus. Im Durchschnitt geht man davon aus, dass sich die Anlage nach 11 Jahren rechnet und 20 bis 35 Jahre in Betrieb ist.“
 
Auch Pächter genießen alle Vorteile, die eine Solaranlage im Hinblick auf eine umweltfreundliche Stromerzeugung und eine größere Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen bietet. Sie nutzen ihren eigenen Ökostrom, haben keine Anschaffungskosten und profitieren ebenfalls 20 Jahre lang von der gesetzlich garantierten EEG-Vergütung für eingespeiste Stromüberschüsse. Anstelle des Sofortkaufs wird die Solaranlage für einen monatlichen Fix-Betrag gemietet, der immer konstant bleibt. Infos unter: www.wvg-energie.de/photovoltaik.

WVG-Chef Thorsten Kosfeld und WVG-Mitarbeiterin Heike Bamberg wollen mit ihrem neuen Angebot mehr PV-Anlagen auf Warsteins Dächer bekommen.