WVG gibt Tipps für ein sicheres Weihnachtsfest

Bevor in den Warsteiner Wohnzimmern die Lichterketten ausgepackt werden, gibt die WVG noch einmal wichtige Hinweise zum Umgang mit Weihnachtsbeleuchtung. Wer bei elektrischer Adventsdekoration auf Gütesiegel achtet, kann die Festtage für sich und seine Familie nämlich erheblich sicherer machen. „Dabei müssen Energieverbraucher beim Kauf ihrer Lichterketten gar nicht mal tiefer in die Tasche greifen“, sagt WVG-Geschäftsführer Thorsten Kosfeld. „Es reicht schon, wenn sie auf das GS-Prüfzeichen achten.“
 
Die Abkürzung „GS“ steht für „Geprüfte Sicherheit“ und bedeutet, dass der Hersteller die elektrische Weihnachtsdekoration freiwillig auf technische Gefahrlosigkeit bei bestimmungsmäßigem Gebrauch kontrolliert hat. Eine Lichterkette mit dieser Kennzeichnung entspricht also den europäischen Produktsicherheitsrichtlinien. Um Schwelbrände durch überhitzte Kabel oder defekte Birnen zu vermeiden, empfiehlt die WVG, unbedingt die Finger von Lichtelementen zu lassen, die defekte Lampenfassungen oder dünne, brüchige Isolierungen aufweisen.
 
„Überraschenderweise sehen auch viele drüber hinweg, wenn die Gebrauchsanleitung für eine Lichterkette unverständlich oder gar nicht vorhanden ist“, sagt Thorsten Kosfeld. Genau dort ist beschrieben, ob die Lichterketten nur innerhalb des Hauses oder auch draußen verwendet werden dürfen. Dies ist mit einem Piktogramm (Dreieck mit Tropfen) gekennzeichnet. „Das bedeutet, dass sie spritzwassergeschützt sind. Wenn diese Kennzeichnung fehlt, dürfen sie auf keinen Fall im Außenbereich befestigt werden.“ Ohne die Warnhinweise in der Anleitung, gehen Käufer also ein Risiko ein.
 
Vorsicht ist auch geboten, wenn der Tannenbaum zu Weihnachten mit Leuchtmitteln aus den vergangenen Jahren geschmückt werden soll. Werden die Lichterketten mit falschen Birnen bestückt, besteht die Gefahr, dass diese Glühlampen zu heiß werden und umliegendes Material in Brand setzen. Darum gilt: Defekte Glühbirnen nur durch Lämpchen mit identischer Leistung ersetzen.