WVG gibt Tipps zum energiesparen im Sommer

Energiesparen auch im Sommer
Intelligenter Umgang mit Standby, Kühlgeräten und Ventilatoren
Sommerhitze nicht ins Haus lassen

 

Strom sparen kann man auch im Sommer. Daran erinnert jetzt die Warsteiner Verbundgesellschaft WVG: Während der Urlaubsferien können Geräte mit Standby-Schaltung ganz vom Netz getrennt werden. Der Zweitkühlschrank im Keller, der ja eigentlich nur für Partys gebraucht wird, ebenso.
 
„Viele Leute meinen, dass man sich nur im Herbst und Winter mit Strom- und Gasverbrauch auseinandersetzen muss“, berichtet Prokurist Thorsten Kosfeld. Er sagt aber auch: „Der richtige Umgang mit Ventilatoren, Klimaanlagen und Kühltruhen kann deutliche Effekte bringen.“ Bei Gefriergeräten lohne sich mit Blick auf die Stromrechnung, das regelmäßige Abtauen. Der Eispanzer auf den Kühlschlangen der Geräte schlucke einiges an Kühl-Energie.
 
Eine aktuelle Repräsentativ-Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov zeigt: Steigen im Sommer die Temperaturen, stellen rund 26 Prozent der Deutschen den Ventilator und vier Prozent die Klimaanlage an. Über Dreiviertel der Energiekunden wissen, wie sie nachhaltiger ihre Räume kühl halten können: Sie ziehen an heißen Sommertagen die Vorhänge oder Rollläden zu. Und weitere 70 Prozent schließen tagsüber einfach die Fenster, um zu verhindern, dass die Wärme in die Räume gelangt. Kosfeld: „Idealerweise sollte man beides tun: Rollläden frühmorgens runterlassen und die Fenster schließen – vor allen Dingen an der gut besonnten Süd- und Westseite des Wohnhauses.“
 
Viele Verbraucher nutzen den Sommerurlaub, um auch die heimischen Elektrogeräte in die Ferien zu schicken: 70 Prozent der Deutschen schalten ihre stromverbrauchenden Geräte wie Kühlschränke, Steckerleisten und Router aus, bevor sie die Ferien starten. Doch nicht nur in den eigenen vier Wänden wird während des Urlaubs Energie eingespart: Jeder zweite Deutsche verschwendet nach eigenen Angaben am Urlaubsort weniger Strom und Gas als Zuhause. Nur 15 Prozent geben an, dass sie in den Ferien mehr Energie verbrauchen. 18 Prozent denken, dass ihr Energiekonsum an beiden Orten gleich ausfällt.